13.11.2015

Auftakt zum Neubau der Jugendherberge Schöneck

Auf dem "Balkon des Vogtlandes" werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus: Mit der offiziellen Übergabe des Fördermittelbescheides durch die sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch fiel am 13. November der Startschuss für den Neubau der Jugendherberge in Schöneck.

Übergabe des Fördermittelbescheids

Übergabe des Fördermittelbescheids

Bereits im Jahr 2007 gab es erste Überlegungen, den Jugendherbergsstandort in Schöneck zu verjüngen. Klar war damals, dass die bestehende Gebäudesubstanz aus brandschutztechnischen Gründen nur schwer zu erhalten ist und so machte sich die Planung eines Ersatzneubaus erforderlich. Nach langer Vorbereitungszeit und intensiven Gesprächen mit Behörden oder Zuwendungsgebern wird diese Idee nun Wirklichkeit. Für den Landesverband Sachsen e.V. im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) beginnt damit das erste Neubauprojekt seit der deutschen Wiedervereinigung. Realisierbar ist das 7,3 Millionen Euro teure Vorhaben nur mit Hilfe tatkräftiger Unterstützung. „Unser Dank gilt insbesondere dem Freistaat Sachsen, ohne dessen finanzielle Förderung dies nicht möglich gewesen wäre“, erklärt Thomas Müller, Vorstandsvorsitzender des sächsischen Landesverbandes.

Bevor der erste Spatenstich gesetzt werden kann, muss jedoch erst der Abriss der alten Jugendherberge erfolgen. Unterstützung kommt hier seitens der Stadt Schöneck, die dafür 30.000 Euro bereitgestellt hat. Diesen Betrag möchte Bürgermeisterin Isa Suplie auch als Zeichen verstanden wissen. Jugendherberge und Kommune arbeiten nicht nur seit vielen Jahren sehr gut zusammen. Das neue Haus ist auch für den Tourismusstandort von großer Bedeutung. Mit der Bikewelt, die in diesem Jahr eröffnet wurde, hat man in Schöneck ein wahres Mountainbike-Mekka erschaffen und sich damit ein völlig neues Gästeklientel erschlossen. Diese, vor allem jüngeren Gäste suchen Übernachtungsmöglichkeiten wie sie die Jugendherberge bieten kann.

Das Architekturbüro "Knerer und Lang Architekten GmbH" konnte seinerzeit bei einem Ideenwettbewerb mit seinem Entwurf überzeugen. Der sieht für den Neubau nun 40 Gästezimmer mit insgesamt 136 Betten vor – das sind mehr als doppelt so viele wie bisher. Der gesamte Komplex ist barrierefrei angelegt, Familien können sich auf neun Appartements freuen. Außerdem sind eine gemütliche Cafeteria sowie verschiedene Schulungs- und Tagungsräume geplant. Ein Highlight wird ganz sicher der Panoramablick aus dem Speisesaal. "Inhaltlich wollen wir auf die Schwerpunkte Nachhaltigkeit und Sport setzen", verrät Thomas Müller. Damit wird sowohl der Lage der Jugendherberge als auch gesellschaftlichen Anforderungen Rechnung getragen. Wenn der Bau planmäßig voranschreitet, können sich ab Ende 2018 die ersten Gäste ein Bild von der großen "Verwandlung" machen.

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